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Gas­nitrieren

Ein thermochemisches Verfahren.

HWH Härterei und Werkstofftechnik aus Witten

Das Verfahren im Detail

In einer aufgespalteten Ammoniakgasatmosphäre diffundiert üblicherweise bei 500 - 530°C Stickstoff in die Bauteile ein. Durch lange Behandlungsdauern von 10 - 160 Stunden werden Nitrierhärtetiefen (Nht) von 0,1 - 0,9 mm erzielt, je nach verwendetem Werkstoff. Hauptziele sind z.B. Verbesserungen der Bauteilfestigkeit, Verschleißfestigkeit, Gleiteigenschaften, Temperaturbeständigkeit und Biegewechselfestigkeit. Eine partielle Behandlung kann durchgeführt werden.

Für Stahl-, Guss- und Sinterwerkstoffe

Die Vorteile dieses Verfahrens

  • Hoher Verschleißwiderstand bei Adhäsion
  • Anpassung der Schichten an Verschleißarten
  • Reduzierung der Reibungskoeffizienten

Sie haben Fragen? Wir beraten Sie gerne: +49 2302 98480-0

Geeignete Werkstoffe

Es können alle gebräuchlichen Stahl-, Guss- und Sinterwerkstoffe nitriert werden. Geeignet sind unlegierte, niedrig legierte und mittellegierte Werkstoffe; hochlegierte Werkstoffe (> 13% Cr) sind - aufgrund ihrer Oberflächenpassivitäten - eher ungeeignet.

Stärken dieses Verfahrens

Gasnitrieren ist ein vergleichsweise verzugsarmes Verfahren. Es erhöht unter anderem die Schwingfestigkeit sowie die Korrosionsbeständigkeit und steigert zudem die Dauerbruchfestigkeit des Werkstoffs.

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